Karate Judo Iaido Selbstverteidigung Gesundheit Budo Bujutsu Kampfkunst Kampfsport Shushukan 69190 Walldorf St. Leon-Rot Japan Okayama Okinawa DKV JKA
Karate Judo Iaido Selbstverteidigung Gesundheit Budo Bujutsu Kampfkunst Kampfsport Shushukan 69190 Walldorf St. Leon-Rot Japan Okayama Okinawa DKV JKA
秀
修
館
Das Shûshûkan (日本空手道松濤館流秀修館)
Shûshûkan bedeutet "Die Gemeinschaft derer, die sich in der Vortrefflichkeit üben". Trainiert wird das Karate der Shôtôkan-Schule (Shôtôkanryû) nach Nakayama Masatoshi (1913-1987) von der Japan Karate Association (JKA) unter dem Einfluss anderer Kampfkünste, z.B. dem Jôdô der Imaeda-Shinryû. Das Training baut auf den drei "Säulen" des Karate auf: Kihon bzw. Kihon-Idô, Kata und Kumite (Grundlagen, Formen und Kampfübungen) und der Maxime Shin-Gi-Tai-Rei (Herz/ Geist, technisches Können, Körper, Etikette). Diese Maxime spiegelt das Wesen der Kampfkunst (Budô) und damit einen wichtigen Teil der japanischen Kultur wieder.
Das Shûshûkan ist keine Stilrichtung oder Verband. Viele Schulen in Japan sind nach der Vision ihrer Gründer benannt und pflegen einerseits ihre Interpretation von Karate. Andererseits orientieren sie sich dabei an den großen Stilrichtungen bzw. deren Konzepten. Auf Verbandsebene ist das Shûshûkan in der All Japan Karatedô Federation (JKF) organisiert.
Shûshûkan in Deutschland (秀修館ドイツ支部)
Das Shûshûkan wird in Deutschland von Stephan Yamamoto vertreten. Das Training ist stark an der Somatik und an den Grundsätzen des Gesundheitssports orientiert. Neben Karate werden Iaidô, Jûdô und Körperarbeit angeboten. Der Shûshûkan e.V. hat seinen Sitz in Walldorf und ist Mitglied im Deutschen Karate Verband (DKV). Unterricht findet statt in Walldorf und Wiesloch. Der Verein veröffentlicht regelmäßig Berichte in der "Walldorfer Rundschau".
Sugimori Kichinosuke (杉守 吉之助)
Sugimori Sensei wird am 21. September 1928 in Kurashiki (Präfektur Okayama) geboren. 1948 beginnt er mit Karate im Tamashima-Dôjô unter Nishida Akio von der JKA.
Als er 1955 nach Tsuyama (Präf. Okayama) umzieht, um dort als Gerichtssekretär zu arbeiten, gründet er als Braungurt die "Tsuyama Karatedô Kenkyûkai". Diese wird später zum offiziellen JKA-Dôjô Tsuyama. Die Prüfung zum 1. Dan besteht er 1958 unter Nakayama Masatoshi, wie später auch die nächsten drei Dan-Grade.
In Okayama gründet er als 5. Dan 1975 das Shûshûkan und tritt der JKF bei, um den Kinder- und Jugendbereich sportlich zu fördern. Obwohl der gesellschaftliche Stellenwert von Wettkämpfen in Japan sehr hoch ist, bietet die JKA zu jener Zeit in der Region keine Möglichkeit, Kinder und Jugendliche zu Wettkämpfen zu schicken. Sugimori Sensei ist ständiger Berater und Mitglied der Prüfungskommission des Westjapanischen Industrie-Karate-Verbandes sowie Vizepräsident und technischer Direktor des Karate-Verbandes Okayama.
2001 besteht er die Prüfung zum 8. Dan vor der JKF. Seit 2005 ist er Shodai Sôke (wörtl. "Familiengründer") für das Shûshûkan. In seinem Unterricht versucht er besonders den Kindern kulturelle Traditionen und Etikette zu vermitteln, damit diese nicht verloren gehen.